Kennst du schon: Dateien verkaufen, die sich selbst ausliefern

Nach dem Kräuterkurs fragt eine Teilnehmerin: „Gibt es die Rezepte auch zum Nachlesen?“ Du hast sie längst. Sauber gesetzt, mit Fotos, als Datei am Rechner. Bis jetzt schickst du sie nach dem Kurs per E-Mail. Wenn du daran denkst. Manchmal zwei Tage später, manchmal gar nicht. Dabei ist das Heft fertig. Es fehlt nur der Weg vom Rechner zum Konto. Genau den gibt es in deinem Tagfalter Shop: Du legst eine Datei als Produkt an, und wer bezahlt, bekommt sie sofort.
Was ein digitales Produkt ist
Ein digitales Produkt ist alles, was du als Datei hast und das jemand haben will. Ein Rezeptheft. Eine Bauanleitung. Eine Vorlage für den Vereinsbrief. Eine Tonaufnahme vom Konzert. Ein Video mit den Übungen aus dem Kurs. Es wird nicht verpackt und nicht zur Post getragen. Es ist nie ausverkauft. Und es macht dir keine Arbeit, wenn es zum zweiten, zehnten oder hundertsten Mal gekauft wird. Im Shop liegt es neben deinen anderen Produkten, mit Bild, Beschreibung und Preis, so wie alles andere auch. Der Unterschied zeigt sich erst nach dem Bezahlen: Statt einer Versandbestätigung gibt es den Download.
Für wen das passt
Für alle, die ihr Wissen schon einmal festgehalten haben. Die Kräuterpädagogin mit den Rezepten. Der Tischler, der für sein Vogelhaus einen Bauplan gezeichnet hat und ihn jetzt öfter verschenkt, als ihm lieb ist. Der Chor mit der Aufnahme vom Adventkonzert. Die Yogalehrerin, deren Teilnehmer daheim weitermachen wollen. Wer dagegen nur verkauft, was man anfassen kann, braucht diese Funktion nicht. Das ist völlig in Ordnung.
Ein Beispiel
Stell dir eine Kräuterpädagogin in Tirol vor, die aus ihren Kursunterlagen ein Heft gemacht hat: zwölf Herbstrezepte mit Kräutern aus ihrer Gegend. Sie stellt es für 7 Euro in ihren Shop. Als Bild nimmt sie das Deckblatt. In die Beschreibung schreibt sie: „Zwölf Rezepte mit Kräutern, die du im Herbst in Tirol findest. Zu jedem Rezept steht, wo und wann du sammelst, und was du verwechseln kannst. Als PDF zum Ausdrucken oder fürs Handy.“ Mehr braucht es nicht. Wer das liest, weiß, was er bekommt, und wer bezahlt, hat das Heft gleich danach.
So legst du es an
Wenn die Datei fertig ist, ist der Rest schnell erledigt.
- Leg im Shop deiner Seite ein neues Produkt an, wie jedes andere: Titel, Beschreibung, Bild.
- Wähle als Art des Produkts die Datei zum Herunterladen, nicht die Ware zum Verschicken.
- Lade die Datei hoch. Eine Datei reicht, gern eine PDF oder eine Audio- oder Videodatei.
- Trag den Preis ein und veröffentliche.
Versandklasse, Gewicht, Lagerbestand: alles entfällt. Die Zahlung läuft wie bei allen Produkten im Shop. Nach der Zahlung bekommt die Käuferin ihren Download, ohne dass du etwas tun musst.
Woran es hängen kann
Verkaufe nur, was dir gehört. Eigene Rezepte, eigene Pläne, eigene Aufnahmen: ja. Fremde Noten, fremde Fotos, Texte aus einem Buch: nein, auch nicht als Beilage.
Sag in der Beschreibung, was jemand bekommt. Format, Umfang, wofür es gedacht ist. „PDF, 20 Seiten, zum Ausdrucken“ beantwortet mehr Fragen als drei Absätze über deine Leidenschaft.
Halte Videos knapp. Eine halbe Stunde Kurs als Datei ist gut. Drei Stunden in höchster Qualität lädt niemand gern am Handy.
Und das Bild: Nimm das Deckblatt oder ein Foto von dem, was am Ende dabei herauskommt. Der Kräuterlikör im Glas verkauft das Heft, nicht das Symbol einer Datei.
Ausprobieren
Wenn deine Seite bei Tagfalter läuft, kommt der Shop als Erweiterung dazu, und das erste digitale Produkt ist erfahrungsgemäß an einem Abend eingestellt. Wenn du noch keine Seite hast: Die Tagfalter Seite kannst du 7 Tage kostenlos testen, danach ab 16,99 Euro im Monat, jederzeit kündbar. Starte deine Testphase und stell dein erstes Heft in den Shop.
Foto: ROMAN ODINTSOV auf Pexels
