Wie exportierst und importierst du deine Inhalte?

Deine Inhalte gehören dir. Mit dem Daten-Porter holst du sie jederzeit als Datei aus deiner Website heraus — als Sicherung oder zum Umziehen. Und du kannst Inhalte von einer anderen Website hereinholen: aus einer früheren Tagfalter-Sicherung oder direkt aus einer bestehenden WordPress-Seite. Wir zeigen dir, wie beides geht und was in der Datei steckt.
Wofür ist das gut?
Sicherung: Einmal im Monat exportieren, Datei wegspeichern — dann hast du immer einen Stand zum Zurückholen.
Umzug von einer anderen Seite: Du hast schon eine WordPress-Website (Blog, Shop, Verein)? Zieh deine Beiträge, Produkte und Bilder zu Tagfalter um, ohne alles neu abzutippen.
Inhalte gehören dir: Falls du irgendwann woanders hin willst, nimmst du deine Daten einfach mit.
Du findest den Daten-Porter in deinem Login-Bereich. Voraussetzung: Du bist angemeldet und darfst Inhalte bearbeiten.
Exportieren — deine Inhalte als Datei
Öffne den Daten-Porter und bleib im Reiter „Export“.
Hake an, was du mitnehmen willst. Hinter jedem Eintrag steht, wie viele Stück du davon hast:
- Beiträge — deine Blog-Texte – Produkte — falls du einen Shop hast – Veranstaltungen — falls deine Seite Events nutzt – Händler — bei Marktplatz-Seiten mit mehreren Verkäufern – Customizer-Einstellungen — Farben, Startseiten-Bausteine, dein Design
Lass „Medien (Bilder) einschließen“ angehakt, wenn du deine Fotos mitsichern willst.
Klick auf „Export“. Nach kurzer Zeit erscheint ein Download-Link mit einer `.zip`-Datei. Klick ihn an und speichere die Datei.
Das war’s. Diese ZIP-Datei ist deine vollständige Sicherung.
Wichtig: Aus Sicherheitsgründen kommen sensible Dinge nicht mit in die Datei — zum Beispiel Bankverbindungen, Stripe-Zugangsdaten oder andere Geheimnisse. Es landen nur deine echten Inhalte im Export, keine Passwörter.
Importieren — Inhalte hereinholen
Im Reiter „Import“ kannst du zwei Arten von Dateien hochladen:
Datei
Woher
Endung
Tagfalter-Sicherung
aus dem Export oben
`.zip`
WordPress-Export
aus einer anderen WordPress-Seite
`.xml`
So gehst du vor:
Wechsle auf den Reiter „Import“.
Zieh deine Datei in das Feld — oder klick „Datei auswählen“.
Klick „Hochladen & Vorschau“. Es kommt noch nichts in deine Seite — du siehst erst eine Übersicht: was steckt drin, wie viele Beiträge, Produkte, Bilder, und ob etwas mit bestehenden Inhalten kollidiert.
Hake an, was wirklich importiert werden soll, und klick „Ausgewählte importieren“.
Was passiert bei gleichen Inhalten?
Standardmäßig gilt eine einfache Regel: Inhalte mit gleicher Adresse (gleichem „Slug“) werden übersprungen. Wenn du also dieselbe Datei zweimal importierst, kommt kein Inhalt doppelt herein. In der Vorschau steht bei solchen Einträgen „X übersprungen“.
Bestehende Inhalte überschreiben
Manchmal willst du genau das Gegenteil: einen älteren Stand vollständig durch den Import ersetzen. Dafür gibt es in der Vorschau das Häkchen „Bestehende Inhalte überschreiben“.
Häkchen aus (Normalfall): Gleiche Inhalte werden übersprungen, dein Bestand bleibt unangetastet.
Häkchen an: Inhalte mit gleicher Adresse werden gelöscht und durch die Version aus der Datei ersetzt. In der Vorschau steht dann „X überschrieben“ statt „X übersprungen“.
Achtung: Das Überschreiben löscht den alten Inhalt dauerhaft — das lässt sich nicht rückgängig machen. Darum fragt der Daten-Porter vor dem Start noch einmal ausdrücklich nach. Mach im Zweifel vorher einen Export als Sicherung. Nutze das Häkchen nur, wenn du den Stand aus der Datei wirklich als verbindlich ansiehst, etwa beim Zurückspielen einer eigenen Sicherung.
So holst du Inhalte aus einer anderen WordPress-Seite
Wenn deine alte Website eine ganz normale WordPress-Seite ist, brauchst du keinen Tagfalter-Export — WordPress selbst kann eine `.xml`-Datei erzeugen:
Logg dich in der alten WordPress-Seite ein.
Geh auf Werkzeuge → Daten exportieren (englisch: „Tools → Export“).
Wähle „Alle Inhalte“ und klick „Export-Datei herunterladen“. Du bekommst eine `.xml`-Datei.
Lade diese `.xml`-Datei im Tagfalter-Daten-Porter unter „Import“ hoch — fertig.
Tagfalter holt dabei deine Beiträge, Produkte (samt Varianten) und Bilder automatisch herüber. Die Bilder werden direkt von der alten Seite nachgeladen — die alte Seite sollte also beim Import noch online sein. Reine Verwaltungs- und Technik-Daten (Menüs, Systemeinstellungen, Bestellungen) lässt der Import bewusst weg: Es kommt nur das herein, was du auch wirklich auf deiner neuen Seite sehen willst.
Was steckt in der Export-Datei?
Die `.zip` ist kein Geheimnis — du kannst sie mit jedem Datei-Programm öffnen und reinschauen. Innen liegen einfache, lesbare Dateien:
Datei im ZIP
Inhalt
`manifest.json`
Steckbrief des Exports: Seitenname, Datum, Stückzahlen
`posts.json`
deine Beiträge
`products.json`
deine Produkte (inkl. Varianten)
`events.json`
deine Veranstaltungen
`merchants.json`
deine Händler-Profile
`customizer.json`
deine Design-Einstellungen
`media.json`
Liste deiner Bilder mit Titel und Bildtext
Ordner `media/`
die Bilddateien selbst
Die `.json`-Dateien sind reiner Text im UTF-8-Format (Umlaute wie ä, ö, ü bleiben also erhalten). Jeder Eintrag steht sauber lesbar drin — Titel, Text, Datum, Kategorien. Es ist ein offenes Format: kein Tagfalter-Spezial-Zwang, sondern nachvollziehbare Dateien, die deine Inhalte vollständig beschreiben.
Test: Hat es funktioniert?
Nach dem Import schau dir die Übersicht an — sie zeigt dir pro Bereich „X importiert, Y übersprungen“. Geh dann in deinem Login-Bereich auf deine Beiträge oder Produkte: Die importierten Inhalte stehen dort, mit Bildern und Kategorien. Fehlt ein Bild, war die Quell-Seite beim Import vermutlich nicht erreichbar — dann den Import einfach wiederholen.
Kurze Zusammenfassung
Export: Reiter „Export“ → ankreuzen → „Export“ → `.zip` herunterladen und wegspeichern
Import: Reiter „Import“ → Datei hochladen → Vorschau prüfen → „Ausgewählte importieren“
Zwei Datei-Arten: Tagfalter-Sicherung (`.zip`) oder WordPress-Export (`.xml`)
Gleiche Inhalte werden standardmäßig übersprungen — mit dem Häkchen „Bestehende Inhalte überschreiben“ ersetzt du sie bewusst (dauerhaft, nicht umkehrbar)
Sensible Daten (Bankverbindung, Zugangsdaten) bleiben außen vor
Offenes Format: lesbare `.json`-Dateien plus deine Bilder — deine Inhalte gehören dir
Wenn beim Im- oder Export etwas hakt: Schick uns kurz eine E-Mail, wir schauen mit drauf.
